Přeskočit na obsah
SledovaniTV
Televizní program TV tipy Nabídka kanálů O službě Podporované platformy HBO Max
Zaregistrujte se
Zadejte kód voucheru Zaregistrujte se Přihlášení
Čeština cs
Čeština English Slovenčina

Uživatel

Přihlášení Zaregistrujte se Zadejte kód voucheru

Hlavní menu

Televizní program TV tipy Nabídka kanálů O službě Podporované platformy HBO Max

Čeština cs
Čeština English Slovenčina
Rosemaries Baby

Rosemaries Baby

83% 8,0/10
Das Erste
138 minut
1968
USA Drama / Horor / Mysteriózní / Thriller
Přehrát Koupit

Polanski verzichtet bewusst auf Schockeffekte und setzt stattdessen auf Atmosphäre, Andeutung und die langsame Verunsicherung der Wahrnehmung. Die Wohnung der Woodhouses verwandelt sich allmählich von einem Zuhause in ein klaustrophobisches Gefängnis, in dem jedes Geräusch und jede Geste ein versteckter Hinweis sein könnte. "Rosemaries Baby" von 1968 zählt zu den Meisterwerken des filmgeschichtlich bedeutenden, aber biografisch umstrittenen Roman Polanski. Der spätere Oscar-Preisträger führt mit Mia Farrow als Titelfigur in Abgründe von Dominanz, Unterdrückung und Paranoia. Die subtile Kameraführung erzeugt - wie bereits in Polanskis noch in Europa entstandenem Klassiker "Ekel" - durch Perspektive und Andeutung eine Atmosphäre des Unheimlichen. Als ebenso manipulative wie exaltierte Nachbarin gewann Ruth Gordon - zuvor dreimal als Drehbuchautorin für den Academy Award nominiert - den Oscar sowie ihren zweiten Golden Globe für die beste Nebenrolle. John Cassavetes, Pionier des US-Independentfilms, brilliert in der Rolle von Rosemaries Ehemann, der einen teuflischen Pakt schließt. "So weit ich zurückdenken kann, ist in meinem Leben die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit hoffnungslos verwischt gewesen", so der Regisseur Roman Polanski. Kein anderes Werk des Filmemachers scheint diesem biografischen Leitmotiv in solchem Maß verpflichtet wie sein raffinierter Horrorfilm "Rosemaries Baby". Auf subtile Weise evoziert Polanski hier das Grauen, indem er archaische Motive des Aberglaubens mit modernen Symbolen der Psychoanalyse verbindet. Wie schon in seinen früheren Filmen "Ekel" (1965) und "Wenn Katelbach kommt" (1965) wird das Thema der Einsamkeit und der Machtlosigkeit des Einzelnen variiert: Die junge Rosemary findet sich plötzlich isoliert in einem unentrinnbaren Netz satanischer Machenschaften wieder. Aus der Perspektive der hilflosen jungen Frau vermischen sich Wahn und Wirklichkeit in unheimlicher, zutiefst verunsichernder Weise, bis schließlich Rosemary - und mit ihr der Zuschauer - in grausiger Erkenntnis fassungslos konstatieren muss: "Das ist kein Traum - das ist Wirklichkeit!" Dazu Polanski: "Ich zeige den Leuten etwas so offensichtlich Unmögliches wie Hexerei, und ich sage zu ihnen: Seid ihr sicher, dass es nicht wahr ist?" Mit "Rosemaries Baby", dem Ira Levins gleichnamiger Roman als literarische Vorlage diente, gelang Polanski schon früh ein großer internationaler Erfolg. Der Regisseur polnischer Herkunft gilt heute als einer der bedeutendsten Regisseure der Gegenwart, der Kultfilme wie "Tanz der Vampire" (1967) oder den oscargekrönten "Chinatown" (1974) mit Jack Nicholson und Faye Dunaway realisierte. 1998 wandte er sich noch einmal dem Horrorgenre zu und drehte mit Johnny Depp den erfolgreichen Mysterythriller "Die neun Pforten". 2001 sorgte sein Drama "Der Pianist" für Furore, das die wahre Geschichte des KZ-Überlebenden Wladyslaw Szpilman erzählt und 2002 mit drei Oscars ausgezeichnet wurde. Sein jüngstes Werk "Gott des Gemetzels", basierend auf dem Theaterstück von Yasmina Reza erhielt bisher fünf Nominierungen bei internationalen Festivals, unter anderem bei den Golden Globes, der Mos tra internazionale d'arte cinematografica di Venezia 2011 und bei den französischen Césars 2012.

Více informací

O pořadu

1968
USA Drama / Horor / Mysteriózní / Thriller

Polanski verzichtet bewusst auf Schockeffekte und setzt stattdessen auf Atmosphäre, Andeutung und die langsame Verunsicherung der Wahrnehmung. Die Wohnung der Woodhouses verwandelt sich allmählich von einem Zuhause in ein klaustrophobisches Gefängnis, in dem jedes Geräusch und jede Geste ein versteckter Hinweis sein könnte.

"Rosemaries Baby" von 1968 zählt zu den Meisterwerken des filmgeschichtlich bedeutenden, aber biografisch umstrittenen Roman Polanski. Der spätere Oscar-Preisträger führt mit Mia Farrow als Titelfigur in Abgründe von Dominanz, Unterdrückung und Paranoia. Die subtile Kameraführung erzeugt - wie bereits in Polanskis noch in Europa entstandenem Klassiker "Ekel" - durch Perspektive und Andeutung eine Atmosphäre des Unheimlichen. Als ebenso manipulative wie exaltierte Nachbarin gewann Ruth Gordon - zuvor dreimal als Drehbuchautorin für den Academy Award nominiert - den Oscar sowie ihren zweiten Golden Globe für die beste Nebenrolle. John Cassavetes, Pionier des US-Independentfilms, brilliert in der Rolle von Rosemaries Ehemann, der einen teuflischen Pakt schließt.

"So weit ich zurückdenken kann, ist in meinem Leben die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit hoffnungslos verwischt gewesen", so der Regisseur Roman Polanski. Kein anderes Werk des Filmemachers scheint diesem biografischen Leitmotiv in solchem Maß verpflichtet wie sein raffinierter Horrorfilm "Rosemaries Baby". Auf subtile Weise evoziert Polanski hier das Grauen, indem er archaische Motive des Aberglaubens mit modernen Symbolen der Psychoanalyse verbindet. Wie schon in seinen früheren Filmen "Ekel" (1965) und "Wenn Katelbach kommt" (1965) wird das Thema der Einsamkeit und der Machtlosigkeit des Einzelnen variiert: Die junge Rosemary findet sich plötzlich isoliert in einem unentrinnbaren Netz satanischer Machenschaften wieder. Aus der Perspektive der hilflosen jungen Frau vermischen sich Wahn und Wirklichkeit in unheimlicher, zutiefst verunsichernder Weise, bis schließlich Rosemary - und mit ihr der Zuschauer - in grausiger Erkenntnis fassungslos konstatieren muss: "Das ist kein Traum - das ist Wirklichkeit!" Dazu Polanski: "Ich zeige den Leuten etwas so offensichtlich Unmögliches wie Hexerei, und ich sage zu ihnen: Seid ihr sicher, dass es nicht wahr ist?"

Mit "Rosemaries Baby", dem Ira Levins gleichnamiger Roman als literarische Vorlage diente, gelang Polanski schon früh ein großer internationaler Erfolg. Der Regisseur polnischer Herkunft gilt heute als einer der bedeutendsten Regisseure der Gegenwart, der Kultfilme wie "Tanz der Vampire" (1967) oder den oscargekrönten "Chinatown" (1974) mit Jack Nicholson und Faye Dunaway realisierte. 1998 wandte er sich noch einmal dem Horrorgenre zu und drehte mit Johnny Depp den erfolgreichen Mysterythriller "Die neun Pforten". 2001 sorgte sein Drama "Der Pianist" für Furore, das die wahre Geschichte des KZ-Überlebenden Wladyslaw Szpilman erzählt und 2002 mit drei Oscars ausgezeichnet wurde.

Sein jüngstes Werk "Gott des Gemetzels", basierend auf dem Theaterstück von Yasmina Reza erhielt bisher fünf Nominierungen bei internationalen Festivals, unter anderem bei den Golden Globes, der Mos tra internazionale d'arte cinematografica di Venezia 2011 und bei den französischen Césars 2012.

Tvůrci

Roman Polanski, Roman Polanski, Krzysztof Komeda

Hrají

Mia Farrow , John Cassavetes , Ruth Gordon , Sidney Blackmer , Maurice Evans , Ralph Bellamy , Victoria Vetri , Charles Grodin , Tony Curtis , William Castle , Elisha Cook Jr. , Emmaline Henry , Floyd Mutrux , Natalie Masters , Bill Baldwin , George R. Robertson , Jack Ramage , Patsy Kelly , Wende Wagner , Walter Baldwin , Max Wagner , Gail Bonney , Robert Osterloh , Roy Barcroft , George Savalas , Almira Sessions , Hope Summers , Craig Littler , Mona Knox , Fritzi Jane Courtney , Duke Fishman , Hanna Hertelendy , John Halloran , Tom Signorelli , Marianne Gordon , Jack Knight , Phil Leeds , D'Urville Martin , Clay Tanner , Ernest Harada , Irene Kelly , Jean Inness , Carol Brewster
Informace Kariéra Partnerství Kontakt Nastavení cookies Přejít do partnerské sítě